Studium

Viele Flüchtlinge kommen mit guter bereits im Heimatland erworbener Qualifikation und Bildung nach Deutschland, um hier eine neue Perspektive zu finden. Aktuell versucht das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur diese Menschen bei der Aufnahme eines Studiums zu unterstützen. Hat ein Flüchtling beispielsweise bereits ein Studium im Heimatland begonnen, wird versucht, eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung bzw. eine Weiterführung des Studiums zu ermöglichen.

Eine Zugangsberechtigung zum Studium kann durch ausreichende Bildungsnachweise und ausreichende Deutschkenntnisse erfolgen. Die Deutschkenntnisse sollten grundsätzlich auf dem B1 Niveau sein. Kann eine Person keine ausreichenden Nachweise für eine Hochschulberechtigung vorlegen, ist es möglich, durch einen Aufnahmetest und eine Feststellungsprüfung eine Zugangsberechtigung zum Studium zu erreichen. Der Aufnahmetest wird vom Niedersächsischen Studienkolleg in Hannover durchgeführt:
www.stk.uni-hannover.de

Fällt der Aufnahmetest überdurchschnittlich aus und handelt es sich um einen zulassungsfreien Studiengang, entfällt die Feststellungsprüfung. Weitere Informationen hierzu lassen sich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finden.

Zuerst muss der richtige Wunsch-Studiengang gefunden werden. Eine Datenbank mit über 17.000 Angeboten kann hier in deutscher oder englischer Sprache bei der Suche helfen:
www.study-in.de/de/refugees/hochschule-und-studiengang-finden

Dann sollte der erste Kontakt über die jeweilige Hochschule aufgenommen werden:
www.studieren-in-niedersachsen.de/fluechtlinge-ansprechpartner.htm

Besonders empfehlenswert ist die Seite:
www.study-in.de/information-for-refugees

Hier lassen sich Informationen rund um das Thema Studium neben Deutsch und Englisch auch zum Teil auf Arabisch, Dari, Pashto und Urdu finden.