Erstausstattung

Wohnraum für Flüchtlinge sollte groß genug und gut genug sein - wie für jeden anderen Mieter auch. Eine Wohnung kann möbliert oder unmöbliert angeboten werden. Im letzteren Fall wird bei einem Erstbezug des Flüchtlings die „Grundmöbelierung“ durch die Stadt bzw. deren Mitarbeiter vorgenommen. Dazu gehören Tisch, Stuhl, Bett (mit sauberer Matratze und Bettwäsche) sowie Zugang zu WC und Bad und Kochgelegenheit.
Durch die monatlich gezahlten Leistungen an Flüchtlinge sollen diese in der Lage sein, Lebensmittel, Schuhe, Kleidung, wie auch Besen, Kehrschaufel, Mülleimer oder Handfeger etc. selbst anzuschaffen. Geht es hingegen um ein höherpreisiges E-Gerät (z.B. einen Staubsauger), dessen Anschaffung grundsätzlich eine Ansparung voraussetzt, ist dies durch die Erstausstattung bereitzustellen (nicht dagegen ein TV Gerät). Weiterhin gilt für Fensterverdunkelung (Gardine oder Jalousie) nur dann eine Unabweisbarkeit, wenn es sich um eine Erdgeschosswohnung handelt, die von der Straße aus eingesehen werden kann. Zieht jemand um entfällt der Anspruch um „Grundmöbelierung“.
Weitere Hilfe, z. B. bei der Beschaffung von Hausrat, kann bei der Tschernobylhilfe gefunden werden (für mehr Infos, bitte anklicken).